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Spülmaschine entkalken & reinigen: So bleibt sie hygienisch

Spülmaschine entkalken: Anleitung gegen Kalkränder und trübe Gläser

Warum Kalk in der Spülmaschine zum Problem wird

Kalk setzt sich dort ab, wo Wasser erhitzt wird – in der Spülmaschine also am Heizstab, in den Sprüharmen und an der Innenwand. Die sichtbaren Folgen sind weiße Ränder und trübe Gläser, die unsichtbare ist ein höherer Stromverbrauch: eine verkalkte Heizung muss länger arbeiten, um dieselbe Temperatur zu erreichen. Auf Dauer verkürzt das die Lebensdauer des Geräts.

Kalk ist dabei etwas anderes als Gerüche und Fettrückstände. Wenn deine Maschine vor allem riecht, hilft dir der Ratgeber Spülmaschine reinigen: Was tun, wenn sie stinkt? weiter. Hier geht es um Kalk.

Spülmaschine entkalken – Schritt für Schritt

1. Maschine leeren

Der Entkalkungslauf funktioniert nur ohne Geschirr. Auch Besteckkorb und lose Teile herausnehmen.

2. Sieb prüfen

Ein verstopftes Sieb hält Wasser und damit auch den Kalklöser zurück. Sieb herausnehmen, Speisereste unter fließendem Wasser abspülen, wieder einsetzen.

3. Sprüharme freimachen

Verkalkte Düsen verteilen das Wasser ungleichmäßig – daher kommen einseitig schlechte Spülergebnisse. Sprüharme abnehmen und die Düsen mit einer Bürste oder einem Zahnstocher freiräumen.

4. Entkalkungslauf starten

Die leere Maschine mit einem geeigneten Entkalker im heißesten Programm laufen lassen. Das löst die Ablagerungen an Heizstab, Sprüharmen und Innenwand. Der BiOHY Universal Entkalker ist dafür geeignet und sparsam dosierbar; die Dosierung steht auf dem Etikett und richtet sich nach deiner Wasserhärte.

5. Dichtungen abwischen

Nach dem Lauf die Türdichtungen mit einem feuchten Tuch auswischen. Hier sammelt sich der gelöste Schmutz.

Wie oft entkalken?

Je nach Wasserhärte etwa alle ein bis drei Monate. Deine örtliche Wasserhärte veröffentlicht der Wasserversorger – in Regionen mit hartem Wasser lohnt der kürzere Rhythmus. Wer nicht abwarten will, bis die Ränder sichtbar werden, setzt sich einen festen Termin.

Kalk gar nicht erst entstehen lassen

Drei Dinge halten Kalk dauerhaft klein:

  • Regeneriersalz – enthärtet das Wasser, bevor es überhaupt in den Spülgang geht. Der häufigste Grund für trübe Gläser ist ein leerer Salzbehälter.
  • Klarspüler – sorgt dafür, dass das Wasser abläuft statt zu Tropfen zu stehen. Wo kein Tropfen trocknet, bleibt auch kein Kalkfleck.
  • Passendes Reinigungsmittel – ein Geschirrreiniger oder All-in-One-Tabs, abgestimmt auf deine Wasserhärte.

Häufige Fragen

Warum sind meine Gläser nach dem Spülen trüb?

Meist fehlt Regeneriersalz oder Klarspüler. Bleibt die Trübung nach einem Entkalkungslauf und aufgefülltem Salz bestehen, handelt es sich um Glaskorrosion – die ist irreversibel und entsteht durch zu hohe Temperaturen bei weichem Wasser.

Kann ich die Spülmaschine mit Essig entkalken?

Davon raten die meisten Hersteller ab: Essigsäure kann Gummidichtungen und Schläuche angreifen. Ein dosierbarer Entkalker ist für den Wasserkreislauf gemacht.

Entkalker oder Maschinenreiniger – was brauche ich?

Ein Entkalker löst mineralische Ablagerungen, ein Maschinenreiniger löst Fett und Gerüche. Das eine ersetzt das andere nicht.

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Fazit

Sieb sauber halten, alle ein bis drei Monate einen Entkalkungslauf fahren und Salz sowie Klarspüler nachfüllen – mehr braucht es nicht gegen Kalkränder und trübe Gläser. Der Aufwand beträgt wenige Minuten und verlängert die Lebensdauer der Maschine spürbar.

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