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So reinigst und pflegst du deine Gartenmöbel richtig

So reinigst und pflegst du deine Gartenmöbel richtig

Gartenmöbel bringen Komfort und Stil in deinen Außenbereich – aber nur, wenn sie auch richtig gepflegt werden. Hier erfährst du, welcher Reiniger zu welchem Material passt, wie du deine Möbel über den Winter bringst und welche vier Fehler die Oberfläche dauerhaft beschädigen.

Gartenmöbel auf einer Terrasse werden mit Schwamm und Reinigungsmittel gesäubert

Warum Gartenmöbelpflege wichtig ist

Definition: Die Pflege von Gartenmöbeln bedeutet regelmäßige Reinigung, Schutz vor Witterungseinflüssen und richtige Lagerung – je nach Material.

Gartenmöbel stehen ganzjährig in Sonne, Regen und Staub. Ohne Pflege verblassen sie, bilden Flugrost oder werden spröde. Dazu kommt der grüne Bewuchs: Algen und Grünbelag setzen sich zuerst an den Stellen fest, die selten abtrocknen – an Sitzflächen, unter Armlehnen und an den Füßen.

Welcher Reiniger passt zu welchem Material?

  • Kunststoff, WPC und witterungsfestes Holz: Der BiOHY Intensivreiniger ist genau dafür ausgelegt – für Gartenmöbel aus Kunststoff, WPC und Holz sowie für Terrassen, Wege und Fassaden. Dosierung: 40–200 ml auf 1 Liter kaltes Wasser, je nach Verschmutzung. Bei hoher Dosierung vorher an einer unauffälligen Stelle testen.
  • Leichte Verschmutzung und Zwischendurch-Reinigung: Der BiOHY Allzweckreiniger reicht für Staub, Pollen und Fingerabdrücke auf Kunststoff, Metall, Holz und Glas – sparsam verdünnt und ohne die Oberfläche anzugreifen.
  • Aluminium- und Edelstahlgestelle: Der BiOHY Edelstahlreiniger entfernt Fett, Wasserflecken und Fingerabdrücke von Edelstahl, Chrom und Alu und legt einen schmutzabweisenden Film auf. Immer in Schliffrichtung arbeiten.
  • Auflagen und Polsterbezüge: Abnehmbare Bezüge nach Pflegeetikett waschen. Feste Bezüge mit dem BiOHY Polsterreiniger behandeln – 1:10 verdünnt, vorher an einer verdeckten Stelle auf Farbechtheit testen.
  • Terrassendach, Vordach und Markise darüber: Dafür gibt es den BiOHY Vordach- und Terrassendachreiniger. Wie du dabei materialgerecht und sicher vorgehst, steht im Ratgeber Terrassendach reinigen.
  • Bodenbelag rund um die Möbel: Sitzt der Schmutz nicht auf den Möbeln, sondern im Belag darunter, ist der BiOHY Grundreiniger die richtige Wahl – er löst Pflegefilme und festsitzenden Schmutz von Fliesen, Stein und PVC.

Die genannten Verdünnungen sind Richtwerte: Maßgeblich ist die Angabe auf dem Etikett.

Für die Nachbehandlung von geöltem Holz brauchst du zusätzlich ein Holzöl aus dem Fachhandel – das ist kein Reinigungsmittel und nicht Teil des BiOHY Sortiments.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Reinigung

  1. Groben Schmutz entfernen: Laub, Pollen und Staub mit einem Handfeger oder Gartenschlauch abnehmen. Was trocken abgeht, muss nicht nass verrieben werden.
  2. Reiniger auftragen und einwirken lassen: Verdünnte Lösung mit einem weichen Schwamm oder Tuch auftragen und ein paar Minuten arbeiten lassen. Einwirkzeit ersetzt Schrubbkraft – nicht antrocknen lassen.
  3. Nachspülen und trocknen: Mit klarem Wasser abspülen und trockenwischen. Reinigerreste, die auf der Fläche trocknen, binden neuen Schmutz und hinterlassen Ränder.
  4. Pflegen und schützen: Geöltes Holz nach dem Durchtrocknen nachölen, Metallgestelle mit Edelstahlreiniger versiegeln. Auflagen erst einlagern, wenn sie vollständig trocken sind – sonst entstehen Stockflecken.
  5. Richtig lagern: Über Winter abdecken oder unterstellen, aber auf Belüftung achten. Eine luftdichte Plane hält Feuchtigkeit ein, statt sie draußen.

Frisch gereinigte und gepflegte Gartenmöbel aus Holz auf einer sonnigen Terrasse

Vier Fehler, die Gartenmöbel dauerhaft beschädigen

  • Hochdruckreiniger auf Holz und Rattan: Der Strahl reibt die weichen Fasern aus der Oberfläche heraus. Danach ist das Holz rau und nimmt Schmutz noch schneller auf.
  • Harte Bürsten und Scheuermittel: Sie hinterlassen auf Kunststoff und lackiertem Metall Mikrokratzer – genau dort setzt sich später Grünbelag fest.
  • Reiniger in der prallen Sonne auftragen: Die Lösung trocknet an, bevor sie wirkt, und hinterlässt Ränder. Besser morgens oder am späten Nachmittag arbeiten.
  • Feucht einlagern: Der häufigste Grund für Stockflecken auf Auflagen und Schimmel an Holzfüßen.

Häufige Fragen zur Gartenmöbelpflege

Wie oft sollte ich meine Gartenmöbel reinigen?

Am besten alle vier bis sechs Wochen während der Nutzungssaison – und einmal gründlich vor dem Einwintern.

Kann ich einen Hochdruckreiniger verwenden?

Nur bei robustem Kunststoff und Metall, mit großem Abstand und Flächenstrahl. Bei Holz, Rattan und Polstern richtet er mehr Schaden an, als er Schmutz entfernt.

Wie pflege ich Gartenmöbel aus Rattan?

Mit einem nebelfeuchten Tuch abwischen und das Geflecht anschließend gut durchtrocknen lassen. Keine Nässe in den Zwischenräumen stehen lassen – dort beginnt bei Naturrattan die Schädigung.

Was hilft gegen Grünbelag auf der Sitzfläche?

Grünbelag löst sich mit Einwirkzeit besser als mit Kraft. Reiniger auftragen, wirken lassen, dann mit weicher Bürste in Faserrichtung abnehmen und gründlich abspülen.

Fazit

Regelmäßige Pflege hält Gartenmöbel nicht nur schön, sie verlängert ihre Lebensdauer spürbar. Entscheidend ist, das Mittel am Material auszurichten – und den Möbeln vor dem Einlagern die Zeit zum vollständigen Durchtrocknen zu geben.

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